Wussten Sie schon? Diese Fakten ueber die Kraft der Sonne werden Sie ueberraschen.
In nur einer Stunde trifft genug Sonnenenergie auf die Erde, um den gesamten Energiebedarf der Menschheit fuer ein ganzes Jahr zu decken. Wir muessen diese Energie nur einfangen.
Solarmodule brauchen kein direktes Sonnenlicht. Sie produzieren auch bei diffusem Licht Strom, typischerweise 10 bis 25 Prozent ihrer Spitzenleistung an bewoelkten Tagen.
Mit durchschnittlich 1'500 bis 2'000 Sonnenstunden pro Jahr hat die Schweiz, besonders im Wallis und im Tessin, hervorragende Bedingungen fuer Solarenergie.
Photovoltaik ist heute die kostenguenstigste Form der Stromerzeugung. Die Kosten pro kWh sind in den letzten 10 Jahren um ueber 80 Prozent gesunken.
Moderne Solarmodule haben eine garantierte Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren. Viele Module produzieren auch nach 30 Jahren noch ueber 80 Prozent ihrer urspruenglichen Leistung.
In der Schweiz kann ein Quadratmeter optimal ausgerichtete Solarflaeche jedes Jahr rund 180 bis 220 kWh Strom erzeugen. Ein durchschnittliches Dach reicht fuer den ganzen Haushalt.
Am Ende ihrer Lebensdauer koennen Solarmodule fast vollstaendig recycelt werden. Glas, Aluminium, Silizium und Kupfer werden zurueckgewonnen und wiederverwendet.
Ein Solarmodul braucht nur 1 bis 2 Jahre, um die Energie zurueckzugewinnen, die fuer seine Herstellung aufgewendet wurde. Danach produziert es Jahrzehnte lang saubere Energie.
Theoretisch wuerde eine Flaeche von rund 50 Quadratkilometern Solarmodule reichen, um den gesamten Schweizer Strombedarf zu decken. Das entspricht weniger als 0.2 Prozent der Landesflaeche.
Entgegen der Intuition sind Solarmodule bei kuehlen Temperaturen effizienter. An einem kalten, sonnigen Wintertag koennen sie sogar mehr Strom produzieren als an einem heissen Sommertag.
Die physikalische Grundlage der Solarzelle, der photoelektrische Effekt, brachte Albert Einstein 1921 den Nobelpreis ein. Nicht die Relativitaetstheorie, sondern die Solarphysik wurde ausgezeichnet.
1839 entdeckte Edmond Becquerel den photovoltaischen Effekt. Die ersten praktischen Solarzellen in den 1950er Jahren hatten etwa 6 Prozent Wirkungsgrad. Heute erreichen kommerzielle Module ueber 22 Prozent.
Eine typische Hausanlage vermeidet jaehrlich etwa 5 bis 7 Tonnen CO2-Emissionen. Ueber die gesamte Lebensdauer sind das ueber 150 Tonnen, die nicht in die Atmosphaere gelangen.
China produziert ueber 80 Prozent aller Solarmodule weltweit und hat die groesste installierte Solarkapazitaet. Das Land installiert mehr Solarleistung pro Jahr als alle anderen Laender zusammen.
Die ISS wird von acht riesigen Solarfluegeln mit Strom versorgt. Zusammen haben sie eine Flaeche von 2'500 Quadratmetern und erzeugen bis zu 240 Kilowatt Leistung.
Moderne bifaziale Solarmodule koennen auch auf der Rueckseite Licht einfangen, etwa reflektiertes Licht vom Boden. Das steigert den Ertrag um 5 bis 30 Prozent, je nach Untergrund.
Studien belegen, dass Haeuser mit Solaranlagen 3 bis 5 Prozent mehr wert sind als vergleichbare Immobilien ohne. Ein starkes Argument fuer die Investition.
Der Schweizer Solarmarkt boomt. Rund 100'000 neue Solaranlagen werden jaehrlich installiert. Die installierte Kapazitaet waechst jaehrlich um ueber 30 Prozent.
Im Gegensatz zu Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken benoetigen Solaranlagen kein Wasser fuer die Stromerzeugung. Das macht Solar zur wasserfreundlichsten Form der Energieproduktion.
Die Energiestrategie 2050 sieht einen massiven Ausbau vor. Experten schaetzen, dass Solarenergie bis 2030 einen Anteil von 20 bis 30 Prozent am Schweizer Strommix erreichen kann.
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