Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.
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Wärmepumpe und Photovoltaik kombinieren

Wärmepumpe und Photovoltaik ergaenzen sich hervorragend und machen Sie unabhängig von fossilen Brennstoffen und steigenden Energiepreisen.

Warum die Kombination sinnvoll ist

Eine Wärmepumpe macht aus einer kWh Strom drei bis fuenf kWh Wärme. Wenn dieser Strom von der eigenen Solaranlage kommt, heizen Sie praktisch kostenlos und 100 Prozent erneuerbar. Gleichzeitig erhoet die Wärmepumpe den Eigenverbrauch.

Stromverbrauch der Wärmepumpe

Für ein gut isoliertes Einfamilienhaus 3'000 bis 6'000 kWh pro Jahr für Heizung und Warmwasser. Ohne Solar sind das CHF 900 bis CHF 1'800. Mit Solar können Sie einen grossen Teil einsparen.

Saisonale Herausforderung

Im Winter braucht die Wärmepumpe am meisten Strom, die Solaranlage produziert am wenigsten. In den Übergangszeiten ist die Synergie am grössten. Auch im Winter können sonnige Tage einen nennenswerten Beitrag liefern.

Thermische Speicherung

Lassen Sie die Wärmepumpe tagsübert laufen und heizen Sie etwas staerker. Die überschuessige Wärme wird in Waenden und Boden gespeichert. Das ist deutlich guenstiger als ein Batteriespeicher und nutzt die Gebaedemasse als Energiepuffer.

Anlagengroesse

Planen Sie 12 bis 15 kWp statt 8 bis 10 kWp. Die Mehrkosten sind überschaubar, die zusätzliche Produktion wird von der Wärmepumpe gut genutzt. Im Sommer produziert die grössere Anlage mehr Überschuss für andere Verbraucher.

Wirtschaftlichkeit

Die Gesamtinvestition amortisiert sich in 10 bis 15 Jahren. Danach heizen Sie fast kostenlos. Eine Wärmepumpe spart gegenüber Oelheizung bereits ohne Solar Geld, mit Solar sinken die Kosten nochmals deutlich.

Unser Tipp: Pruefen Sie die Kombination bei Heizungserneuerung. Der Solar-Check berücksichtigt auch den Heizbedarf.

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Häufige Fragen zur Solaranlage

Wie lange hält eine Solaranlage? Moderne Solarmodule sind auf mindestens 25–30 Jahre ausgelegt. Viele Hersteller geben eine Leistungsgarantie von 25 Jahren mit mindestens 80 % der Nennleistung.

Brauche ich eine Baubewilligung? In den meisten Schweizer Kantonen sind Auf-Dach-Anlagen meldepflichtig, aber nicht bewilligungspflichtig. Ausnahmen gelten in Schutzgebieten und bei denkmalgeschützten Gebäuden.

Was passiert bei Schnee? Schnee rutscht bei geneigten Dächern schnell ab. Der Ertragsverlust im Winter ist minimal – die Hauptproduktion findet von März bis Oktober statt.

Wie viel Strom produziert meine Anlage? Pro kWp installierter Leistung können Sie in der Schweiz mit 900–1’100 kWh Jahresertrag rechnen – je nach Standort und Ausrichtung.

Planung und Installation

Der Weg zur eigenen Solaranlage beginnt mit einer professionellen Dachanalyse. Dabei werden Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Statik geprüft. Süd-, Südost- und Südwestdächer mit 15–35° Neigung sind ideal. Aber auch Ost-West-Anlagen sind wirtschaftlich sinnvoll und liefern eine gleichmässigere Stromproduktion über den Tag. Die Montage dauert typischerweise 2–3 Tage für ein Einfamilienhaus. Der Installateur kümmert sich um die Baubewilligung, den Netzanschluss und die Anmeldung bei Pronovo für die Einmalvergütung. Nach der Inbetriebnahme können Sie Ihre Stromproduktion per App überwachen und Ihren Eigenverbrauch optimieren. Ein jährlicher Check durch den Fachmann sichert die langfristige Leistung.

Solaranlage für Mieter und Stockwerkeigentümer

Auch ohne eigenes Dach können Sie von Solarstrom profitieren. Das Modell der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ermöglicht es Mietern und Stockwerkeigentümern, gemeinsam eine Solaranlage zu betreiben und den Strom untereinander aufzuteilen. Der Vermieter oder die Stockwerkeigentümergemeinschaft installiert die Anlage, und die Kosten werden fair auf alle Parteien verteilt. Seit der Revision des Energiegesetzes sind die rechtlichen Rahmenbedingungen klar geregelt. Der Solarstrom wird direkt an die Bewohner verkauft – günstiger als der normale Netzstrom. Alternativ gibt es Stecker-Solaranlagen für den Balkon: Mit 300–800 Watt Leistung produzieren sie genug Strom für Kühlschrank und Grundlast – ganz ohne Dachmontage.

Technologie und Modultypen

Moderne Solarmodule erreichen Wirkungsgrade von 20–22 % und sind deutlich leistungsfähiger als frühere Generationen. Die gängigsten Typen sind monokristalline Module – sie bieten die beste Flächeneffizienz und eignen sich ideal für Schweizer Dächer mit begrenztem Platz. Ganzschwarze Module (Full Black) sind besonders beliebt, da sie ästhetisch ansprechend sind und sich harmonisch ins Dachbild fügen. Bifaziale Module nutzen zusätzlich das reflektierte Licht der Rückseite und liefern bis zu 10 % Mehrertrag. Die Module sind auf mindestens 25 Jahre Leistung garantiert und verlieren pro Jahr nur etwa 0,3–0,5 % ihrer Kapazität. Die Wechselrichter – das Herzstück jeder Anlage – wandeln den Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom um.

Dimensionierung der PV-Anlage für Wärmepumpen

Betriebsstrategien für maximale Effizienz

Die intelligente Steuerung von Wärmepumpe und Solaranlage maximiert den Eigenverbrauch und senkt die Energiekosten in Schweizer Haushalten. Die SG-Ready-Schnittstelle moderner Wärmepumpen ermöglicht die direkte Kommunikation mit dem Wechselrichter. Wenn mittags überschüssiger Solarstrom verfügbar ist, erhöht die Wärmepumpe die Vorlauftemperatur und lädt den Warmwasserspeicher auf – quasi als thermische Batterie. Dieses Prinzip nennt sich Power-to-Heat und ist die kostengünstigste Form der Energiespeicherung. Ein 500-Liter-Pufferspeicher kann so 5–8 kWh thermische Energie zwischenspeichern. In Kombination mit einer Fussbodenheizung lässt sich die thermische Trägheit des Gebäudes zusätzlich nutzen. Die jährlichen Heizkosten reduzieren sich durch diese Strategie um 40–60 % gegenüber einer reinen Netzbetrieb-Lösung.

Energiewende und Solarenergie in der Schweiz

Die Schweizer Energiestrategie 2050 sieht einen massiven Ausbau der Solarenergie vor. Bis 2035 soll die Photovoltaik-Produktion auf 14 TWh jährlich steigen, bis 2050 auf über 30 TWh. Aktuell sind bereits über 6 GW an Solarleistung installiert. Jedes neue kWp trägt zur Erreichung der Klimaziele bei und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Die Schweizer Bevölkerung unterstützt den Solarausbau mit deutlicher Mehrheit, wie das Ja zum Klimaschutzgesetz 2023 gezeigt hat.

Qualitätsstandards und Zertifizierungen

Schweizer Solarinstallateure müssen strenge Qualitätsanforderungen erfüllen. Die Swissolar-Zertifizierung gewährleistet fachgerechte Planung und Installation. Das Qualitätslabel «Solar Professionell» zeichnet Unternehmen aus, die regelmässige Weiterbildungen absolvieren und ihre Arbeit nach definierten Standards ausführen. Achten Sie bei der Anbieterwahl auf Referenzprojekte in Ihrer Region, langjährige Erfahrung und transparente Garantiebedingungen. Ein zuverlässiger Partner ist für den langfristigen Erfolg Ihrer Solarinvestition entscheidend.

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