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Solaranlage: Kosten und Einsparungen in der Schweiz

Die Frage nach den Kosten ist völlig berechtigt. Eine Solaranlage ist eine bedeutende Investition, und Sie möchten wissen, ob sie sich rechnet. Hier bekommen Sie eine ehrliche und transparente Übersicht über die tatsaechlichen Kosten und die langfristigen Einsparungen in der Schweiz.

Was kostet eine Solaranlage in der Schweiz?

Für ein typisches Einfamilienhaus mit einer 10-kWp-Anlage bedeutet das eine Investition von rund CHF 18'000 bis CHF 25'000 brutto. Je grösser die Anlage, desto guenstiger wird der Preis pro kWp, da die Fixkosten für Planung und Montage auf mehr Module verteilt werden.

Was ist im Preis enthalten?

Ein serioeses Angebot umfasst alles, was Sie brauchen: Solarmodule, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Verkabelung, Montage, Anschluss ans Stromnetz und die Inbetriebnahme. Achten Sie darauf, dass auch die Kosten für die Anmeldung beim Energieversorger und die Foerderantraege enthalten sind.

Zusätzliche Kosten können entstehen für ein Monitoring-System, einen Batteriespeicher oder eine Wallbox für Ihr Elektroauto. Diese Optionen erhöhen die Investition, können aber auch die Wirtschaftlichkeit verbessern.

Jaehrliche Einsparungen

Die Einsparungen haengen von mehreren Faktoren ab: Wie viel Strom produziert Ihre Anlage? Wie viel davon verbrauchen Sie selbst? Und wie hoch ist Ihr Strompreis?

Eine 10-kWp-Anlage in der Deutschschweiz produziert durchschnittlich etwa 10'000 bis 12'000 kWh pro Jahr. Bei einem Strompreis von 25 bis 30 Rappen pro kWh und einem Eigenverbrauchsanteil von 30 bis 40 Prozent sparen Sie allein durch den Eigenverbrauch rund CHF 900 bis CHF 1'400 pro Jahr.

Dazu kommt die Einspeisevergütung für den Strom, den Sie ins Netz einspeisen. Diese liegt je nach Energieversorger bei 8 bis 15 Rappen pro kWh und bringt Ihnen weitere CHF 500 bis CHF 1'000 pro Jahr ein.

Die Amortisationsrechnung

Beruecksichtigt man die steigenden Strompreise, die in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben, koennte die Amortisation sogar schneller eintreten. Jede Strompreissteigerung macht Ihre Solaranlage wertvoller.

Steuerliche Vorteile

In der Schweiz können die Kosten für eine Solaranlage bei der Einkommenssteuer als wertvermehrende Investition geltend gemacht werden. Der genaue Abzug haengt vom Kanton ab. In vielen Kantonen ist der volle Betrag abzugsfähig, was die effektive Investition nochmals deutlich reduziert.

Bei einem Grenzsteuersatz von 30 Prozent und einer Investition von CHF 20'000 sparen Sie zusätzlich CHF 6'000 an Steuern. Das verbessert die Rendite Ihrer Solaranlage erheblich.

Langfristige Rendite

Über die gesamte Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren erwirtschaftet eine Solaranlage eine beachtliche Rendite. Je nach Rahmenbedingungen liegt die jaehrliche Rendite bei 5 bis 8 Prozent, und das praktisch risikolos. Denn die Sonne scheint, und die Strompreise werden langfristig kaum sinken.

Fazit: Eine Solaranlage ist keine Ausgabe, sondern eine Investition. Eine Investition, die sich rechnet, die Umwelt schuetzt und den Wert Ihrer Immobilie steigert.

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Planung und Installation

Der Weg zur eigenen Solaranlage beginnt mit einer professionellen Dachanalyse. Dabei werden Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Statik geprüft. Süd-, Südost- und Südwestdächer mit 15–35° Neigung sind ideal. Aber auch Ost-West-Anlagen sind wirtschaftlich sinnvoll und liefern eine gleichmässigere Stromproduktion über den Tag. Die Montage dauert typischerweise 2–3 Tage für ein Einfamilienhaus. Der Installateur kümmert sich um die Baubewilligung, den Netzanschluss und die Anmeldung bei Pronovo für die Einmalvergütung. Nach der Inbetriebnahme können Sie Ihre Stromproduktion per App überwachen und Ihren Eigenverbrauch optimieren. Ein jährlicher Check durch den Fachmann sichert die langfristige Leistung.

Regionale Preisunterschiede in der Schweiz

Die Kosten für Solaranlagen variieren in der Schweiz je nach Region und Installateur erheblich. Im Mittelland liegen die durchschnittlichen Kosten bei CHF 1’400–1’800 pro kWp, während in Bergregionen wie Graubünden oder Wallis zusätzliche Montagekosten von 10–20 % anfallen können. In der Westschweiz sind die Preise tendenziell etwas höher als in der Deutschschweiz. Für eine typische 10-kWp-Anlage auf einem Einfamilienhaus müssen Sie in der Region Zürich mit CHF 16’000–22’000 rechnen. In Bern und Aargau liegen die Preise leicht darunter. Wichtig beim Vergleich: Achten Sie darauf, dass alle Offerten die gleichen Leistungen beinhalten – Modulqualität, Wechselrichtertyp, Montagesystem, Elektroinstallation und die Anmeldung bei Pronovo. Holen Sie mindestens drei Offerten von zertifizierten Installateuren ein.

Regionale Kostenunterschiede in der Schweiz

Langfristige Wirtschaftlichkeit und Wertsteigerung

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