Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.
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Förderungen für Solaranlagen in der Schweiz

Die Schweiz foerdert den Solarausbau mit verschiedenen Programmen auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene. Wer sich informiert, kann die Investitionskosten erheblich senken.

Die Einmalvergütung (EIV) des Bundes

Wie beantragen Sie die EIV?

Der Antrag wird vom Installateur eingereicht. Nach der Inbetriebnahme erfolgt die Anmeldung bei Pronovo. Die Auszahlung kommt meist innerhalb von 6 bis 12 Monaten. Die Förderung gibt es erst nach der Installation, nicht vorab.

Kantonale Förderprogramme

Viele Kantone bieten zusätzliche Förderungen an, die stark variieren. Zuerich foerdert besonders Kombinationen mit Speichern. Bern unterstuetzt innovative Solarsysteme. Luzern gibt Beitraege für bestehende Gebaeude. Thurgau bietet kantonale Zulagen. Informieren Sie sich bei Ihrer Energiefachstelle.

Gemeindliche Förderungen

Auch Gemeinden bieten teilweise Förderungen an. Diese sind weniger bekannt, aber willkommen. Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach aktuellen Programmen.

Steuerliche Vorteile

Die Investitionskosten können bei der Einkommenssteuer als energetische Massnahme abgezogen werden. Bei 30 Prozent Grenzsteuersatz und CHF 20'000 Investition sparen Sie CHF 6'000 an Steuern. Ein oft vergessener, aber erheblicher Vorteil.

Einspeisevergütung

Für eingespeisten Strom erhalten Sie 8 bis 15 Rappen pro kWh vom Energieversorger. Vergleichen Sie die Angebote und verhandeln Sie bei Bedarf.

Tipps für die Förderung

Informieren Sie sich vor der Installation umfassend. Lassen Sie sich beraten und reichen Sie Antraege rechtzeitig ein, denn einige Programme haben begrenzte Mittel.

Fazit: Die Förderungen machen Solaranlagen noch attraktiver. Nutzen Sie alle Möglichkeiten.

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Solarstrom und Elektromobilität

Die Kombination von Solaranlage und Elektroauto ist besonders attraktiv. Ein E-Auto verbraucht rund 15–20 kWh pro 100 km – bei 15’000 km Jähresfahrleistung sind das etwa 2’500 kWh. Mit einer 10-kWp-Anlage produzieren Sie in der Schweiz jährlich rund 10’000 kWh – mehr als genug für Haushalt und Auto. Wer sein E-Auto tagsüber zu Hause laden kann, nutzt den Solarstrom direkt und spart die teuren öffentlichen Ladetarife. Eine smarte Wallbox mit Solarstrom-Optimierung lädt das Auto bevorzugt dann, wenn die Sonne scheint. So fahren Sie praktisch gratis – und CO₂-neutral. Die Investition in eine Wallbox liegt bei CHF 1’500–3’000 inklusive Installation.

Den richtigen Solarinstallateur finden

Die Wahl des Installateurs ist entscheidend für eine erfolgreiche Solaranlage. Achten Sie auf folgende Kriterien: Der Betrieb sollte über eine Swissolar-Zertifizierung verfügen und Erfahrung mit mindestens 50 installierten Anlagen vorweisen können. Holen Sie mindestens drei Offerten ein und vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern auch die verwendeten Komponenten und Garantiebedingungen. Ein guter Installateur bietet eine Vor-Ort-Begehung an und erstellt eine individuelle Ertragsberechnung. Fragen Sie nach Referenzprojekten in Ihrer Region. Der Installateur sollte auch den Papierkram übernehmen: Baumeldung, Pronovo-Anmeldung und Netzgesuch. Seriöse Betriebe bieten zudem Wartungsverträge an, die eine regelmässige Überprüfung der Anlage sicherstellen und so langfristig die optimale Leistung gewährleisten.

Wirtschaftlichkeit und Amortisation

Umweltbilanz und Nachhaltigkeit

Eine Solaranlage in der Schweiz vermeidet pro kWp jährlich rund 400–500 kg CO₂. Bei einer typischen 10-kWp-Anlage sind das über die Lebensdauer von 25 Jahren mehr als 100 Tonnen eingespartes CO₂. Die energetische Amortisation – also die Zeit, bis die Anlage mehr Energie produziert hat als für ihre Herstellung benötigt wurde – liegt bei nur 1–2 Jahren. Danach liefert sie über 20 Jahre lang sauberen, klimaneutralen Strom. Am Ende ihrer Lebensdauer können über 95 % der Materialien recycelt werden. Silizium, Glas und Aluminium werden zurückgewonnen und in neuen Produkten eingesetzt. So schliesst sich der Kreislauf – und Sie leisten einen messbaren Beitrag zur Energiewende in der Schweiz.

Kantonale Förderprogramme im Detail

Der Pronovo-Prozess Schritt für Schritt

Pronovo-Anmeldung Schritt für Schritt

Die Anmeldung bei Pronovo erfolgt in mehreren Schritten. Zuerst registriert der Installateur die Anlage im Herkunftsnachweissystem. Nach der Inbetriebnahme wird die Beglaubigung durch eine akkreditierte Stelle durchgeführt. Die Einmalvergütung wird anschliessend innerhalb von 3–9 Monaten ausbezahlt. Für Anlagen unter 100 kWp gilt ein vereinfachtes Verfahren. Die aktuelle Warteliste bei Pronovo hat sich deutlich verkürzt, sodass die Bearbeitung schneller erfolgt als noch vor einigen Jahren.

Kantonale Zusatzförderungen im Vergleich

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